Gespannt schauen die Besucherinnen und Besucher des Begegnungscafés in Bonn auf die Dinge, die Banafsheh Buß mitgebracht hat, um ihre Heimat Iran vorzustellen. Manches ist bekannt, wie die Bilder der Königsfamilie oder der leuchtende Granatapfel, der auf dem Tisch hinter ihr thront. Manches ist einfach schön anzusehen, wie das Gemälde der orientalischen Punktmalerei. Dieses hat Banafsheh Buß selbst gemalt, etwa eine Woche lang hat sie dieses kleine Kunstwerk Punkt für Punkt erschaffen.

Weiterlesen

Jedes Jahr freuen sich Millionen Menschen in Deutschland auf Weihnachten. Familie und Freunde treffen, gutes Essen und Geschenke austauschen – das gehört in Deutschland zu einem Weihnachtsfest einfach dazu. Aber wie verbringen denn Flüchtlinge, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, die Weihnachtstage? Kennen sie überhaupt ein Weihnachtsfest oder feiern sie vielleicht ganz andere Feste?

Weiterlesen

Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, bescherte die Lesepatin Ingrid Walbröl  ihrer syrischen Familie ein ganz besonderes Erlebnis. Als am Abend endlich die ganze Familie versammelt war, klingelte sie verkleidet als Nikolaus an der Tür. Auf dem Rücken hatte sie einen schweren Sack, in dem kleine Geschenke für die  einzelnen Familienmitgliedern waren.

So konnte die Familie hautnah deutsche Kultur und Traditionen erleben.

Weiterlesen

„Das ist ja Arabisch!“, ruft ein junger Mann ganz begeistert. Dass sie hier Bücher in ihren Heimatsprachen finden würden, damit hatten die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Bonn-Duisdorf nicht gerechnet, als sie die Evangelische Öffentliche Bücherei an der Matthäikirche zu einer Büchereiführung aufsuchen und sie erkunden.

Weiterlesen

Es ist schon eine kleine Tradition geworden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses der Landeskirche in Düsseldorf zu Weihnachten die Nachbarn in der Gemeinschaftsunterkunft auf der Roßstraße mit einer Päckchenaktion erfreuen. Im vergangenen Jahr wurden so alle Bewohnerinnen und Bewohner zu Weihnachten beschenkt.

Auch in diesem Jahr packten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fleißig Päckchen, sodass über 90 große und kleine Pakete am 13. Dezember in die Unterkunft gebracht wurden. Auch die Büchereifachstelle hatte (Bilder-)Bücher und, Broschüren, zum Teil in mehrsprachigen Ausgaben, aus ihrem Fundus zusammengestellt, die sie im Rahmen des Projektes „Sprachräume – Büchereien für Integration“ von Verlagen erhalten hatten.

Text: Helga Schwarze
Foto: Bastian Schons

Die Mitwirkenden, die in den Sprachen Deutsch, Dänisch, Englisch, Farsi, Japanisch, Russisch, Türkisch und Urdu vorlasen

Menschen aus aller Welt betrachteten Bilder eines eisschleckenden Mädchens und lauschten einer Lesung in acht verschiedenen Sprachen. Die wunderbar sommerlichen Illustrationen des Buches „Wer hat mein Eis gegessen?“ von Rania Zaghir ließen von heißen Augusttagen träumen. Doch welche Sprache höre ich da gerade? Klingt wie englisch, das könnte dänisch sein und die Sprache mit den vielen „Üs“ vielleicht türkisch. Und jetzt höre ich Urdu, Russisch und Farsi und einer liest einige Sätze auf Japanisch vor. Spannend. Mit einer mehrsprachigen Lesung unterhielt das Team des Projektes „Sprachräume – Büchereien für Integration“ das Publikum auf der 11. Bonner Buchmesse Migration, die Ende November im Bonner Haus der Geschichte stattfand.

Weiterlesen

„Wow, ist die riesig!“, ruft ein Mädchen durch das Gemeindehaus. Die Besucher der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Aegidienberg staunen nicht schlecht, als sie die vier Riesenachatschnecken sehen, die Michael Tonfeld mitgebracht hat. Die Schnecken messen zwischen zehn und 30 Zentimeter und sind dabei noch gar nicht ausgewachsen. Der Autor ist an diesem Freitagnachmittag nach Aegidienberg gekommen, um aus seinem Buch „Auf Leben und Tod. Die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg“ zu erzählen. Die Lesung findet im Rahmen der Bonner Buchmesse Migration statt. Der Dolmetscher Mohama Inalo übersetzt Michael Tonfelds Erzählung ins Arabische, damit auch Flüchtlingskinder der Geschichte folgen können.

Weiterlesen

Andrea Karimé zeigt Nuris Geschichtenteppich

Im Rahmen der 11. Bonner Buchmesse Migration las die Schriftstellerin Andrea Karimé aus ihrem Buch „Nuri und der Geschichtenteppich“ in der Evangelischen Öffentlichen Bücherei an der Matthäikirche.

Frau Karimé begrüßte die 75 Zweitklässler/ Innen erst auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Polnisch und Russisch. Sie fragte dann die Mädchen und Jungen, welche Sprachen sie noch kennen. Es stellte sich heraus, dass einige der Kinder Französisch, Albanisch, Kurdisch, Niederländisch und Italienisch zu Hause sprechen. Damit hatte die Autorin schon die Herzen der Schülerinnen und Schüler erobert.

Weiterlesen

Die Teilnehmenden der Informationsveranstaltung „Flucht und Familie – Familienzusammenführung“ und des Workshops „Gesellschaftliche Vielfalt im Kinderbuch“ auf der Bonner Buchmesse sowie der Eröffnungsveranstaltung im Haus der Geschichte zeigten auch großes Interesse an dem Stand der Büchereifachstelle. Dort wird zurzeit das Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“ vorgestellt.

Die einen sind selbst in der Sprachförderung tätig und waren deshalb insbesondere an den Materialen zur Sprachförderung und der Arbeit der Lesepaten interessiert, während andere gezielt Ausschau nach Materialien für die berufliche Vorbereitung hielten. Einige Besucherinnen und Besucher waren sogar auf der Suche nach einer sinnvollen ehrenamtlichen Aufgabe und interessierten sich sehr für den Lesepatenservice der Büchereien. Auch die unterschiedlichsten Veranstaltungsformate und interkulturellen Begegnungsmöglichkeiten fanden Zuspruch.

Die Resonanz auf den Projektstand war durchweg positiv: „Da sind die Gelder der EU ja wirklich mal gut angelegt“ resümierte Angelika Mies nach ihrem Besuch.

Text und Foto:
Helga Schwarze

  • 1
  • 2
  • 6