Jedes Jahr freuen sich Millionen Menschen in Deutschland auf Weihnachten. Familie und Freunde treffen, gutes Essen und Geschenke austauschen – das gehört in Deutschland zu einem Weihnachtsfest einfach dazu. Aber wie verbringen denn Flüchtlinge, die erst seit kurzer Zeit in Deutschland leben, die Weihnachtstage? Kennen sie überhaupt ein Weihnachtsfest oder feiern sie vielleicht ganz andere Feste?

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Am 6. Dezember, dem Nikolaustag, bescherte die Lesepatin Ingrid Walbröl  ihrer syrischen Familie ein ganz besonderes Erlebnis. Als am Abend endlich die ganze Familie versammelt war, klingelte sie verkleidet als Nikolaus an der Tür. Auf dem Rücken hatte sie einen schweren Sack, in dem kleine Geschenke für die  einzelnen Familienmitgliedern waren.

So konnte die Familie hautnah deutsche Kultur und Traditionen erleben.

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„Wow, ist die riesig!“, ruft ein Mädchen durch das Gemeindehaus. Die Besucher der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Aegidienberg staunen nicht schlecht, als sie die vier Riesenachatschnecken sehen, die Michael Tonfeld mitgebracht hat. Die Schnecken messen zwischen zehn und 30 Zentimeter und sind dabei noch gar nicht ausgewachsen. Der Autor ist an diesem Freitagnachmittag nach Aegidienberg gekommen, um aus seinem Buch „Auf Leben und Tod. Die lange Reise einer Schnecke von Afrika nach Augsburg“ zu erzählen. Die Lesung findet im Rahmen der Bonner Buchmesse Migration statt. Der Dolmetscher Mohama Inalo übersetzt Michael Tonfelds Erzählung ins Arabische, damit auch Flüchtlingskinder der Geschichte folgen können.

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Viele neue Anregungen für die praktische Arbeit mit Flüchtlingskindern und der Austausch bzw. das Knüpfen von Kontakten zu anderen Engagierten – der Regionale Fachtag der Stiftung Lesen im Rahmen des Programms „Lesestart für Flüchtlinge“ in Königswinter war für die Büchereileiterin Sabine Fleißig aus der Pilotbücherei Aegidienberg ein voller Erfolg.

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Stolz präsentiert sich das neue Team der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Aegidienberg. Anfang Juli hat Sabine Fleißig die Leitung der Bücherei übernommen, bereits seit 2011 arbeitete sie im Team mit. In den letzten Jahren hat sie mehrere Fortbildungen besucht und sich zur Fachfrau für Büchereiarbeit, Leseförderung und Literaturvermittlung ausbilden lassen. Mit ihrem neuen Team möchte sie auch die erfolgreiche Arbeit im Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“ fortführen.

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Am 9. Juli wurde Anne Bialkowski aus dem Aegidienberger Büchereidienst in einem Gottesdienst verabschiedet. 2011 hatte Anne Bialkowski die Leitung der Evangelischen Öffentlichen Bücherei Aegidienberg übernommen. Mitte April 2011 konnte die Bücherei dann in neuem Gewand und mit rund 2000 Medien wiedereröffnet werden. Neben den Öffnungszeiten an drei Nachmittagen die Woche lag Anne Bialkowski vor allem die Arbeit mit Kindern am Herzen. Regelmäßig besuchten sie und ihr Team die umliegenden Kindergärten mit Büchern oder Bilderbuchkinos und luden die Schulklassen zu Veranstaltungen und Büchereiführungen ein.

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Erfahrungen austauschen, sich von anderen Lesepaten und Lesepatinnen bei Fragen und Problemen beraten lassen und Medienanregungen für die praktische Arbeit bekommen – dies waren die Inhalte der dritten Schulungstage in den Pilotbüchereien. Vor allem der Austausch der Erfahrungen sollte im Vordergrund stehen, und wie viel Freude die Lesepaten und Lesepatinnen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit haben, war überwältigend. In der Vorstellungsrunde sollte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in zwei Minuten sein schönstes Erlebnis aus der Lesepatenarbeit erzählen. So groß die Teilnehmerzahlen der Schulungen waren, so verschieden und schön waren die Antworten der Teilnehmenden und so manches Mal musste auf die Zeit hingewiesen werden, weil die Lesepaten und Lesepatinnen gar nicht mehr aufhören wollten, von den Fortschritten der Flüchtlinge, den Beziehungen und dem Vertrauen, das sich in den letzten Monaten aufgebaut hat, zu berichten.

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Gespannte Gesichter sind bei den Lesepaten zu sehen, die an diesem Freitagnachmittag zum Lesepatentreffen in die Aegidienberger Bücherei gekommen sind. Was die Anderen wohl mit den Flüchtlingen erarbeiten? Welche Medien setzen sie ein? Und wie ist es ihnen in der Arbeit mit ihren Schützlingen ergangen?

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Da staunt Bücherdrache Theobald nicht schlecht, als am Freitag, dem 24. März, plötzlich ein zweiter Drache vor ihm steht. Normalerweise gehört ihm doch der Freitagnachmittag. Über die Wintermonate macht er hier mit den Kindern der Bücherdrachengruppe immer eine tolle Bastel- oder Spielaktion. Für diesen Freitag hat sich das Team der Bücherei ein besonderes Highlight für die Kinder der Bücherdrachengruppe und die Besucher des wöchentlichen Begegnungscafés ausgedacht: Das Puppentheater Am Drachenfels ist mit seinem Drachen Siefnir angereist, um den großen und kleinen Gästen die Geschichte vom Schatz der Aranka zu erzählen. Rund 70 Besucher strömen in den Gemeindesaal, um sich vom Puppentheater verzaubern zu lassen.

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Familie Mostafa aus Syrien – insgesamt 6 Personen: Vater Yasser 38, Mutter Kawser 38, Sohn Hossin 15, Tochter Amal 13, Sohn Ammar 11, Sohn Mohamed 9 – das ist meine neue Familie. Auf Anhieb waren wir uns sympathisch. Mittlerweile bin ich die „liebste Oma“, welche vom „Paradies“ geschickt wurde.

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