Zwei Jahre lang haben die fünf Pilotbüchereien aus Aegidienberg, Bad Sobernheim, Biskirchen, Bonn und Neuss im Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“ Angebote für Geflüchtete aufgebaut. Dabei wurden die Ehrenamtlichen von Hauptamtlichen aus der Büchereifachstelle, dem Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V., der Evangelischen Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn, Integrationsagentur und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V., der Koordinierungsstelle Fundraising in der EKiR unterstützt. Viele neue Kontakte wurden geknüpft und wertvolle Erfahrungen gesammelt, die anderen Büchereien nun beim Aufbau eigener Angebote helfen können. Am 27. Juni fand mit einem bunten Rahmenprogramm im Haus der Kirche in Bonn der offizielle Abschluss und die Veröffentlichung der Handreichung statt.

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„Ich dachte, es ging nur mir so, aber es ist schön zu hören, dass wir alle ganz Ähnliches erlebt haben.“ So oder ähnlich können wir den gemeinsamen Tag im Haus Migrapolis am 25.04. in Bonn beim Austausch der Pilotbüchereien vielleicht zusammenfassen.

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Aus verschiedenen Pilotbüchereien des Projektes und einer Transferbücherei waren 20 Lesepatinnen und Lesepaten sowie Büchereileiterinnen nach Bonn gekommen, um Erfahrungen auszutauschen und ihre Arbeit der Jury des Ehrenamtspreises 2018 der Evangelischen Kirche im Rheinland zu präsentieren. Der Lesepatenservice wurde in die engere Wahl für den Preis genommen, der in diesem Jahr die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt zum Thema hat.

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Am Montag, dem 19. März warten über 50 Kinder neugierig und gespannt auf den Autoren Stefan Gemmel, der ihnen aus seinem neuen Buch Abenteuer von Alex und Salih vorlesen und erzählen wird. Songül und Bajram dürfen ihm sogar assistieren. Nicht nur Kinder, Lehrerinnen und das Büchereiteam sind am Ende begeistert von dieser gelungenen Veranstaltung, sondern auch der Autor beschreibt seine Begeisterung mit folgendem Brief:

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Alljährlich findet ein Treffen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Büchereien im Landkreis Bad Kreuznach statt. In diesem Jahr hatten sich Vertreterinnen aus den Büchereien von Hargesheim, Roxheim, Rüdesheim, Waldböckelheim, Kirn und und Hochstetten-Dhaun auf den Weg gemacht. Die Initiatorin, Marita Raude-Gockel, hatte nach Bad Sobernheim eingeladen, wo die dortige Büchereileiterin, Elke Zedlitz, und Helga Schwarze von der Büchereifachstelle den Anwesenden das Projekt „Sprachräume – Büchereien für Integration“ vorstellten.

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Einmal einen Film wie im Kino gucken – dieses Erlebnis konnten Flüchtlingskinder in Bad Sobernheim bei der interkulturellen Filmwoche genießen. An drei Tagen zeigte die Öffentliche Bücherei in der Grundschule und im Evangelischen Gemeindehaus deutsche Kinderfilme. Über 65 Besucher kamen, um sich im Dunklen auf der großen Leinwand von beliebten Kinderbuchfiguren, wie Hexe Lilli oder dem kleinen Gespenst, verzaubern zu lassen.

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Foto: Marion Unger

Bad Sobernheim. Bei seinem Besuch im Kirchenkreis An Nahe und Glan machte Präses Manfred Rekowski auch Station in Bad Sobernheim, wo er die öffentliche Bücherei im Kulturhaus Synagoge besuchte. Die Bibliothek wird von der Stadt und der Kirchengemeinde gemeinsam getragen.

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Langer Hals, große Ohren oder Stacheln? Die Tiere des Rotwiesenwaldes streiten darüber, welche Eigenschaft die wichtigste ist. Jedes Tier besteht darauf, dass seine Besonderheit die beste ist, bis die weise Eule sie aufklärt: es ist gut, dass jeder einzigartig ist!

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Erfahrungen austauschen, sich von anderen Lesepaten und Lesepatinnen bei Fragen und Problemen beraten lassen und Medienanregungen für die praktische Arbeit bekommen – dies waren die Inhalte der dritten Schulungstage in den Pilotbüchereien. Vor allem der Austausch der Erfahrungen sollte im Vordergrund stehen, und wie viel Freude die Lesepaten und Lesepatinnen bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit haben, war überwältigend. In der Vorstellungsrunde sollte jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer in zwei Minuten sein schönstes Erlebnis aus der Lesepatenarbeit erzählen. So groß die Teilnehmerzahlen der Schulungen waren, so verschieden und schön waren die Antworten der Teilnehmenden und so manches Mal musste auf die Zeit hingewiesen werden, weil die Lesepaten und Lesepatinnen gar nicht mehr aufhören wollten, von den Fortschritten der Flüchtlinge, den Beziehungen und dem Vertrauen, das sich in den letzten Monaten aufgebaut hat, zu berichten.

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Gleich nach dem Kennenlerntag im November 2016 haben die Lesepaten ihre ehrenamtliche Arbeit aufgenommen und kommen nun dienstags, mittwochs und freitags mit ihren Schützlingen in die Bücherei. Aktuell betreuen 10 Lesepaten 25 Flüchtlinge und der Arbeitsplatz auf der Empore, der extra für das Projekt eingerichtet wurde, ist sehr begehrt. Viele der Flüchtlinge haben sich als Leser angemeldet und nutzen das kostenlose Angebot der Bücherei.

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