Geschichte und Kultur Irans erleben

Gespannt schauen die Besucherinnen und Besucher des Begegnungscafés in Bonn auf die Dinge, die Banafsheh Buß mitgebracht hat, um ihre Heimat Iran vorzustellen. Manches ist bekannt, wie die Bilder der Königsfamilie oder der leuchtende Granatapfel, der auf dem Tisch hinter ihr thront. Manches ist einfach schön anzusehen, wie das Gemälde der orientalischen Punktmalerei. Dieses hat Banafsheh Buß selbst gemalt, etwa eine Woche lang hat sie dieses kleine Kunstwerk Punkt für Punkt erschaffen.

Seit mehr als 30 Jahren lebt sie in Deutschland, fühlt sich aber immer noch sehr mit ihrer Heimat verbunden und freut sich über die Gelegenheit, diese den Anwesenden näher bringen zu können.

Nur mit der kleinen Nachbildung einer Steinsäule, die mit kleinen Schriftzeichen übersät ist, können die Besucher nichts anfangen. Banafsheh Buß erklärt, dass auf solchen Säulen schon vor tausenden von Jahren Grundrechte, wie Religionsfreiheit und die Gleichheit aller Menschen, festgehalten wurden.

Fasziniert von der Geschichte und Kultur des persischen Reiches unterhalten sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Gebäck nach dem Vortrag in kleinen Gruppen noch weiter und Banafsheh Buß wird mit Fragen über ihre Heimat gelöchert. Die Besucher freuen sich schon auf ihren nächsten Besuch, denn Mitte März findet das iranische Neujahrsfest statt, das Banafsheh Buß im Begegnungscafé gemeinsam mit den Besuchern feiern möchte.

Text und Foto:
Judith Schumacher